Der August am Bodensee

Plant man am Bodensee einen Segelurlaub im August könnte man davon ausgehen, dass es meistens warm und sonnig ist. Leider traf dies zu Beginn des August 2017 nicht so recht zu. Bei Dauerregen und Temperaturen um 15 Grad in der zweiten Augustwoche half auch alles schönreden nicht mehr. Das war einfach „saumäßig oagnehm“ – wie der Schwabe sagt.

Die letzen zweieinhalb Augustwochen waren dann aber so, wie es sich für den August gehört: meistens warm oder sogar heiß und überraschend häufig auch genügend Wind, um das Seglerherz höher schlagen zu lassen. Zum heißen Sommerwetter gehören natürlich auch die Gewitter, wie hier am 24.08.2017 an der Hafeneinfahrt in Gohren.

Am 26.08. fand das jährliche Heckenfest des NSSC statt. Bei Schnitzel oder Leberkäs mit Kartoffelsalat und Bier, Wein oder Sprudel wurde gemütlich in geselliger Runde geredet und diskutiert.

Es war ein schöner Sommerabend und so ließ es sich angenehm unter der Plane und den hohen Bäumen auf dem Clubeigenen Platz am Steg 4 aushalten. An dieser Stelle ein ganz herzliches Dankeschön an die vielen engagierten Helfer und besonders an die Organisatoren.

Sommerausfahrt „Bodensee-Rund“ gestartet

Zum Auftakt der diesjährigen Sommerausfahrt des Segelvereins NSSC ging es nach Steinach in der Schweiz. Dort trafen sich 15 Segelcrews mit ihren Yachten zum Grillen. Bei mitgebrachten Getränken und Grillgut wurde nicht nur über das Segelhobby diskutiert und beratschlagt sondern auch viel Lebenserfahrung ausgetauscht.

Gemäß dem Motto „Bodensee-Rund“ geht es in dieser Woche weiter nach Überlingen zu einer Stadtführung und Einkehr in eine Weinstube. Dann segeln die Clubmitglieder wieder zurück auf den Obersee nach Friedrichshafen. Dort steht der Besuch des Dornier-Museums auf dem Programm. Am Freitag geht es nach Bregenz und am Sonntag ist Abschluss der Rundfahrt auf der Plattform im Heimathafen in Gohren.

Sommerfest mit Neidfaktor

Der Verein lebt! Und wie er lebt!“ meinte Wilfried Emig, der Vorsitzende des Vereins, bei der Ansprache zum diesjährigen Sommerfests. Er bezog sich damit in erster Linie auf die zahlreichen,  etwa 65 anwesenden Mitglieder und Gäste. Aber auch auf die lebhafte Veranstaltung selbst, die auf dem Gelände der alten Schmiede an der Ultramarin-Hafeneinfahrt traumhaft gelegen ist. Fast jeder bestätigte, dass er schon sehnsüchtig mit dem Boot vorbei gefahren sei und sich wünschte hier einmal zu feiern. Und so wunderte es nicht, dass die Feiernden mit neidvollen Blicken, fröhlichem Winken oder gar mittanzen auf dem Bootsdeck von den Vorbeifahrenden Yachten bedacht wurden. Das Tanzen in den Sonnenuntergang ermöglichte die Dixi-Band „Imperial Jazzband“, die sehr gelungen auch die Essenszeit untermalte. Das Grillbuffet mit „mediteranem Flair“ kam von der „Blue Marina“.

Ein besonderes Highlight war die Versteigerung eines Gemäldes des Malers und Vereinsmitglieds Carlo. Der Erlös ging zu 100% als Spende an den Verein.

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Arbeitsdienst, Flaggenparade und mit dem Ansegeln startet die Saison

Am 8.4. legten wieder viele fleißige Helfer Hand an, um den Heckenplatz und die Plattform am Steg 4 für die Saison herzurichten. Glücklicherweise spielte diesmal auch das Wetter mit.

Der Saisonauftakt beginnt traditionell mit der Flaggenparade auf der Plattform. Dieses Jahr fand der Start offiziell am 22.4. statt. Wie immer wurde dieses Ereignis fröhlich bei Häppchen und was zum Anstoßen gefeiert. Anschließend wurde der Start in die Saison beim Ansegeln nach Bregenz in die Tat umgesetzt.

Genug mit Winter – Das Segelsaisonstartfieber steigt

Noch sind die meisten Stege leer. Doch kaum steigen die Temperaturen, steigt auch bei den meisten Seglern das Vorfreude-kribbeln und Segelsaisonstart-fieber.

Jetzt könnte es eigentlich losgehen. Wäre da nicht noch das eine oder andere am Boot zu richten. Aber das gehört ja schließlich auch dazu.

Und am See sitzen, den Sonnenuntergang genießen und die wenigen Segler, die bereits auf dem See unterwegs sind zu beobachten hilft ja auch schon ein wenig.

 „Onser See isch halt oifach schee!“ – Die Segelsaison 2017 kann kommen.

Hauptversammlung 2017

Auf der Hauptversammlung am 21. Januar in Neu-Ulm begrüßte der Vorsitzende Wilfried Emig die zahlreich anwesenden Mitglieder. Gemeinsam mit den Obleuten berichtete er über die vielfältigen Tätigkeiten im vergangenen Jahr. Nach dem Kassenbericht des Geschäftsführers und dem Bericht der Kassenprüfer wurden drei Mitglieder für ihre 50-jährige und ein Mitglied für seine 25-jährige Club-Mitgliedschaft geehrt.

Der Hauptpunkt der Sitzung war die Vorstellung und Abstimmung der neuen Satzung. Diese kann hier eingesehen werden.

Absegeln 2016

absegeln_16_026Über 20 Segelboote und über 45 Vereinsmitglieder nahmen an dem diesjährigen Absegeln teil. „So viele waren es schon seit Jahren nicht mehr“ meinte Roland ganz begeistert. „Woran das wohl lag“, fragten sich die einen oder anderen. „Am Wetter“ oder an der „aktiveren Kommunikation“ wurde daraufhin vermutet. Wie auch immer – es war eine sehr gelungene Veranstaltung. Bei schönstem Segelwetter ging es am 24.09. nach Lochau und Bregenz. Der zweite Hafen war notwendig, weil nicht alle Boote einen Platz in Lochau fanden. Nachmittags traf man sich bei der Brennerei Prinz in Hörbranz, lernte bei der Führung die Details des Obstbrennens kennen und durfte natürlich ausgiebig die verschiedenen Sorten testen. Anschließend ging es ins Gasthaus Rose zum gemeinsamen Abendessen.

Am Sonntag wurde wieder bei blauem Himmel und ordentlichem Wind zurück nach Gohren gesegelt. Dort traf man sich zur Flaggenparade auf der Plattform und beendete die Segelsaison mit einem Sekt und dem einen oder anderen Obstbrand.

Zu diesem Anlass dankten Wilfried und Berthold nochmal allen aktiven Mitgliedern, die sich für den Verein engagieren und stark machen. Ein großes Lob ging natürlich auch an den Fahrtenleiter Holger.

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Im Hafen kennt ihn jeder und das nun schon seit 30 Jahren: den NSSC Takelmast

von Petra Hannes und Jens Kaiser

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Wilfrieds Idee, zum 30 jährigen Jubiläum des Takelmastes des NSSCs, den Film über den Verein mal wieder anzusehen, stieß auf große Zustimmung. Mit viel Freude schauten etliche Segelkameraden den Film auf einer Großleinwand auf dem Heckenplatz an und schwelgten in Erinnerungen. Wurde der Takelmast doch vor 30 Jahren von Clubmitgliedern erstellt, seither liebevoll gepflegt und immer wieder fachmännisch renoviert. Dadurch sieht man dem Wahrzeichen mitten im Hafen seine Jahre noch immer nicht an.takelmast_2

Apropos „man sieht ihm seine Jahre nicht an“: Besonders erfreut waren einige Mitglieder, dass auch der alte aber junggebliebene Hafenmeister dabei war, den viele noch wegen seiner großen Hilfsbereitschaft in guter Erinnerung haben.

Ein ganz herzliches Dankeschön an Wilfried, der das Bier für den Abend spendierte sowie an die Seglerfrauen, die Käse, Knabbereien und sogar einen NSSC-Kuchen mitbrachten. Vielen Dank auch an Uwe für das technische Equipment.

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Ansegeln 2016: Hart im Nehmen – Hard wir kommen

von Kerstin Amann und Jens Kaiser:

ansegeln_04Dieses Motto nahmen sich allerdings nur ein paar wenige zu Herzen und steuerten das erste Ziel der neuen Segelsaison in Hard mit der eigenen Segelyacht an. Die meisten kamen mit dem Auto ins ausgesuchte Lokal.

Zuvor wurden bei der traditionell ersten Flaggenparade der neuen Segelsaison auf der Plattform die „Club-Flagge“ die Nationale und selbstverständlich auch die Gastflaggen gehisst. ansegeln_06Trotz leichtem Regenschauer und etwas frischeren Temperaturen waren etliche Segelkameradinnen und -kameraden gekommen. Sie stießen nicht nur auf die neue Saison an sondern ließen auch Roswitha hoch leben, die anlässlich ihres runden Geburtstags den Umtrunk spendierte. Der Verein stellte Butterbretzeln, Butterstumpen und Rosinenzopf zur Verfügung.

Pünktlich um 18 Uhr waren 23 Seglerinnen und Segler im „Käth’r“ in Hard angekommen. Es war eine sehr angenehme Stimmung und an den Tischen wurde über die zu lange Winterpause und die aktuellen Vorhaben in der neuen Saison diskutiert. ansegeln_02Wilfried wünschte in einer Ansprache allen eine tolle Segelsaison und Ute erinnerte an die Anmeldung zum diesjährigen Clubausflug. Das Essen war auf hohem Niveau sehr gut.

Zur Heimreise mit dem Schiff musste man dann wieder ziemlich hart im Nehmen sein: Bei Temperaturen zwischen 3 und 7 Grad sowie Wind und Regen bereitete das Segeln nicht jedem Freude.

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Viele fleißige Helfer, trotz reichlich Nass von oben

arbeitsdienst_01„Den diesjährigen Termin für den Arbeitsdienst haben wir ja mal wieder gut geplant“ meinte Barbara ironisch.

In der Tat hätte man davon ausgehen können, dass bei solch einem Regenwetter wohl kaum Vereinsmitglieder zum diesjährigen Arbeitsdienst erscheinen würden. Aber weit gefehlt. Nach dem Motto: „Es gibt kein schlechtes Wetter – nur schlechte Kleidung“ wurde die Plane aufgespannt, die Tische und Bänke gerichtet, der Zaun erneuert, Laub gerecht, Bäume und Sträucher beschnitten und vieles mehr.

Anschließend ging es zum Aufwärmen und Trocknen in die Fischerhütte, um bei Speis und Trank über die neue Saison zu diskutieren. Beim Blick aus dem Fenster, stellte man fest, dass inzwischen die Sonne wieder schien.

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