Absegeln 2016

absegeln_16_026Über 20 Segelboote und über 45 Vereinsmitglieder nahmen an dem diesjährigen Absegeln teil. „So viele waren es schon seit Jahren nicht mehr“ meinte Roland ganz begeistert. „Woran das wohl lag“, fragten sich die einen oder anderen. „Am Wetter“ oder an der „aktiveren Kommunikation“ wurde daraufhin vermutet. Wie auch immer – es war eine sehr gelungene Veranstaltung. Bei schönstem Segelwetter ging es am 24.09. nach Lochau und Bregenz. Der zweite Hafen war notwendig, weil nicht alle Boote einen Platz in Lochau fanden. Nachmittags traf man sich bei der Brennerei Prinz in Hörbranz, lernte bei der Führung die Details des Obstbrennens kennen und durfte natürlich ausgiebig die verschiedenen Sorten testen. Anschließend ging es ins Gasthaus Rose zum gemeinsamen Abendessen.

Am Sonntag wurde wieder bei blauem Himmel und ordentlichem Wind zurück nach Gohren gesegelt. Dort traf man sich zur Flaggenparade auf der Plattform und beendete die Segelsaison mit einem Sekt und dem einen oder anderen Obstbrand.

Zu diesem Anlass dankten Wilfried und Berthold nochmal allen aktiven Mitgliedern, die sich für den Verein engagieren und stark machen. Ein großes Lob ging natürlich auch an den Fahrtenleiter Holger.

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Im Hafen kennt ihn jeder und das nun schon seit 30 Jahren: den NSSC Takelmast

von Petra Hannes und Jens Kaiser

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Wilfrieds Idee, zum 30 jährigen Jubiläum des Takelmastes des NSSCs, den Film über den Verein mal wieder anzusehen, stieß auf große Zustimmung. Mit viel Freude schauten etliche Segelkameraden den Film auf einer Großleinwand auf dem Heckenplatz an und schwelgten in Erinnerungen. Wurde der Takelmast doch vor 30 Jahren von Clubmitgliedern erstellt, seither liebevoll gepflegt und immer wieder fachmännisch renoviert. Dadurch sieht man dem Wahrzeichen mitten im Hafen seine Jahre noch immer nicht an.takelmast_2

Apropos „man sieht ihm seine Jahre nicht an“: Besonders erfreut waren einige Mitglieder, dass auch der alte aber junggebliebene Hafenmeister dabei war, den viele noch wegen seiner großen Hilfsbereitschaft in guter Erinnerung haben.

Ein ganz herzliches Dankeschön an Wilfried, der das Bier für den Abend spendierte sowie an die Seglerfrauen, die Käse, Knabbereien und sogar einen NSSC-Kuchen mitbrachten. Vielen Dank auch an Uwe für das technische Equipment.

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Ansegeln 2016: Hart im Nehmen – Hard wir kommen

von Kerstin Amann und Jens Kaiser:

ansegeln_04Dieses Motto nahmen sich allerdings nur ein paar wenige zu Herzen und steuerten das erste Ziel der neuen Segelsaison in Hard mit der eigenen Segelyacht an. Die meisten kamen mit dem Auto ins ausgesuchte Lokal.

Zuvor wurden bei der traditionell ersten Flaggenparade der neuen Segelsaison auf der Plattform die „Club-Flagge“ die Nationale und selbstverständlich auch die Gastflaggen gehisst. ansegeln_06Trotz leichtem Regenschauer und etwas frischeren Temperaturen waren etliche Segelkameradinnen und -kameraden gekommen. Sie stießen nicht nur auf die neue Saison an sondern ließen auch Roswitha hoch leben, die anlässlich ihres runden Geburtstags den Umtrunk spendierte. Der Verein stellte Butterbretzeln, Butterstumpen und Rosinenzopf zur Verfügung.

Pünktlich um 18 Uhr waren 23 Seglerinnen und Segler im „Käth’r“ in Hard angekommen. Es war eine sehr angenehme Stimmung und an den Tischen wurde über die zu lange Winterpause und die aktuellen Vorhaben in der neuen Saison diskutiert. ansegeln_02Wilfried wünschte in einer Ansprache allen eine tolle Segelsaison und Ute erinnerte an die Anmeldung zum diesjährigen Clubausflug. Das Essen war auf hohem Niveau sehr gut.

Zur Heimreise mit dem Schiff musste man dann wieder ziemlich hart im Nehmen sein: Bei Temperaturen zwischen 3 und 7 Grad sowie Wind und Regen bereitete das Segeln nicht jedem Freude.

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Viele fleißige Helfer, trotz reichlich Nass von oben

arbeitsdienst_01„Den diesjährigen Termin für den Arbeitsdienst haben wir ja mal wieder gut geplant“ meinte Barbara ironisch.

In der Tat hätte man davon ausgehen können, dass bei solch einem Regenwetter wohl kaum Vereinsmitglieder zum diesjährigen Arbeitsdienst erscheinen würden. Aber weit gefehlt. Nach dem Motto: „Es gibt kein schlechtes Wetter – nur schlechte Kleidung“ wurde die Plane aufgespannt, die Tische und Bänke gerichtet, der Zaun erneuert, Laub gerecht, Bäume und Sträucher beschnitten und vieles mehr.

Anschließend ging es zum Aufwärmen und Trocknen in die Fischerhütte, um bei Speis und Trank über die neue Saison zu diskutieren. Beim Blick aus dem Fenster, stellte man fest, dass inzwischen die Sonne wieder schien.

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Vorfreude auf 2016

See mit schneebedeckten BergenDas Wetter ist noch ziemlich frisch und der Frühling lässt sich gerade mal ein wenig blicken. Alle See-Segler werden langsam ungeduldig und blicken voller Sehnsucht und Vorfreude auf die neue Segelsaison 2016. Und das schöne an dieser Form der Vorfreude ist, dass sie sich langsam und fließend in die „Segelsaison-Freude“ verwandelt. Leerer HafenIch meine damit, dass jetzt nach und nach die Vereinsmitglieder ihre Boote einwassern, die Geselligkeit am Clubsteg, der Plattform und auf dem Heckenplatz zunimmt, das Wetter immer schöner und das Segeln angenehmer wird. Da freut sich jeder drauf. Und weil es von Woche zu Woche immer schöner wird, bleibt die Vorfreude auf die jeweils nächste Woche noch lange erhalten.